Akademie

Psychopädie - wenn Sie in Ihrem Leben etwas positiv verändern wollen...

...dann beginnen Sie am besten gleich damit. Denn Existenzfragen der Gegenwart und Zukunft werden immer schwieriger, immer komplexer. Veränderungen in unserer Gesellschaft vollziehen sich in immer kürzeren Zeiträumen. In vielen Lebensbereichen zeigt sich, dass in unserer zunehmend vernetzten Welt bisher erfolgreiche Verhaltensweisen und Strategien nicht mehr ausreichen, um anstehende Probleme zu lösen und um angestrebte Ziele zu erreichen.

In dem Maße, wie Sicherheit und Geborgenheit im Außen verloren gehen, ist es notwendig, dass der Einzelne für sich selbst wieder mehr Verantwortung übernimmt und seine in ihm selbst angelegten Potentiale weiter entfaltet, Blockaden seiner Kraft und Energie beseitigt sowie sein Wissen für Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten vor allem über sich selbst vergrößert.

Jede Erweiterung Ihres persönlichen Lebensreichtums, mehr Anerkennung, mehr Erfolg, glücklichere Beziehungen oder eine allgemeine Verbesserung der persönlichen Lebensumstände, ist aber immer erst dann möglich, wenn Sie vorher auf der inneren Ebene Ihres Bewusstseins und der geistigen Vorstellung entsprechende Erkenntnis- und Wandlungsprozesse vollziehen – verbunden mit einer gleichzeitigen Erhöhung der verfügbaren Handlungs- und Umsetzungsenergie durch starke emotionale Beteiligung.

Konkret meint dies: Nach dem Erkennen des Mangels einer Situation (Ist-Analyse), erarbeiten einer klaren Zielvorstellung und weitestgehende Identifizierung damit, woraus der brennende Wunsch entsteht, es auch zu erreichen – mit der festen Überzeugung, dass dieses Ziel für Sie auch tatsächlich erreichbar ist.

Viele der heute angebotenen Kurse und Trainings für Persönlichkeitsentwicklung, für beruflichen und auch für menschlichen Erfolg helfen durch ihre Techniken ein ganzes Stück weiter. Trotzdem bleibt der dauerhafte Erfolg öfter aus, da - wenn auch eindrucksvoll - weitgehend in der Peripherie operiert wurde. Dies ist vergleichbar mit der äußerlichen Aufbesserung von Sichtbaren (Kosmetik), eine dauerhafte Veränderung von Innen, aus dem Selbst heraus erfolgt nicht.


Der Begriff Psychopädie

Der Begriff Psychopädie setzt sich zusammen aus den Worten Psycho- (griech.: psyche = Seele) und –pädie (griech.: paideia = Schulung, Erziehung, Bildung).

Psychopädie beschäftigt sich in erster Linie mit Zusammenhängen und Gestaltungsmöglichkeiten von aktuellen Lebens-, Arbeits-, Partnerschafts- und Kommunikationsproblemen. Insofern ist Psychopädie eine Verhaltenserziehung und Herzensbildung, deren Ergebnisse von jedem sofort in sein Leben und in seine Umgangsweisen mit sich selbst und anderen eingebracht werden können.

Der Begriff Psychopädie nach Dr. Udo Derbolowsky® ist inzwischen gesetzlich geschützt, um die erforderliche Unverfälschtheit, Kompetenz und hohe Effizienz zu gewährleisten.


Der Quantensprung: Psychopädie nach Dr. Udo Derbolowsky®

Die Psychopädie ist eine in sich ausgewogene Synthese der wichtigsten Erkenntnisse aus der Psychologie, der Psychotherapie und der Psychoanalyse. Zugleich nutzt sie aber auch das überlieferte Wissen der westlichen und östlichen Weisheitslehren der Menschheit und ist fest verwurzelt in der gesetzmäßigen Bezogenheit zu einem liebenden Schöpfergott. Sie ist somit ein pragmatischer, wissenschaftlich fundierter Erkenntnisweg zur Freisetzung und Entwicklung der eigenen Persönlichkeitspotentiale und des Lebensreichtums.

Die Psychopädie wurde entwickelt von dem Arzt, Psychotherapeuten und bekannten Psychoanalytiker Dr. Udo Derbolowsky auf der Grundlage seiner mehr als 50-jährigen Erfahrung in Praxis und Forschung. Sie ist sowohl inhaltlich als auch organisatorisch frei von weltlichen oder religiösen Organisationen.

Psychopädie bietet ganz lebensnah allen Anwendern die Chance, einen Quantensprung in ihrer persönlichen Lebensentfaltung zu machen. Zahlreiche Rückmeldungen von Teilnehmern unserer Kurse bestätigen dies.

Prinzipiell vergleichbar ist dieser Quantensprung mit der Anwendung von Techniken zur Erweiterung der "Bild-Dimension" bei der Betrachtung von Magic Eye Bildern. So werden mit psychopädischen Vorgehensweisen auf der geistig-seelischen Ebene Erkenntnissprünge erreicht, die Ihnen den Zugang zu neuen Dimension des Lebens eröffnen. Die hohe Effizienz und Wirksamkeit der Psychopädie zeigt sich vor allem bei Menschen, die sinnvoller Selbstverwirklichung streben, selbstschädigende, bzw. hemmende Verhaltensmuster in sich selbst erkennen und verändern möchten, ihr Verhältnis zu sich selbst und zu anderen Menschen - sei es im Beruf oder im privaten Umfeld - aber auch zu ihrem persönlichen Gott harmonischer gestalten wollen und letztlich ein sinnerfüllteres, reicheres und von mehr unbeschwerter Freude erfülltes Leben anstreben.


Erkenntnis als Voraussetzung für sinnvolles und zielgerichtetes Handeln

Die Psychopädie fordert den nach Entwicklung strebenden Menschen zu der zentralen Fragestellung an sich selbst auf:

"Wie gehe ich in bestimmten Stress - und Belastungssituationen mit mir um? – Bin ich liebevoll zu mir, d. h., behandle ich mich achtsam und rücksichtsvoll, so wie man dies mit jemand Wichtigem tut? Bin ich aufmerksam mir gegenüber, achte und respektiere ich meine Gefühle und Bedürfnisse? Bin ich nachsichtig und geduldig mit mir? Akzeptiere ich mich und achte ich mich und meinen Körper so, wie ich bin?" Mag ich mich eigentlich?

Oder: "Fordere ich vielleicht von mir selbst immer mehr als von anderen? Stelle ich die Interessen anderer oft über meine eigenen bzw. bin ich immer wieder bereit Opfer zu bringen, um die Anerkennung anderer nicht zu verlieren? Bin ich ärgerlich mit mir und beschimpfe mich vielleicht sogar laut, wenn ich einen Fehler gemacht habe oder "nicht gut genug" war? Leide ich unter der Kritik oder auch der Interesselosigkeit anderer?"

Weil die meisten dieser Reaktionsmuster unterhalb der Bewusstseinsschwelle ablaufen, ist die spontane richtige Beurteilung des Verhaltens zu sich vom Betroffenen selbst in der Regel nur schwer oder unvollständig möglich. Selbst wenn es erkannt wurde, fehlt im allgemeinen eine geeignete Methodik, um selbstschädigendes, erfolgshemmendes sowie Selbstzweifel und Stress erzeugendes Verhalten zu verändern.

Nichtsdestoweniger liegt hier aber oft die eigentliche Ursache für eine Vielzahl von Problemen sowie Konflikt- und Krisensituationen, von Gesundheitsbeeinträchtigung bis hin zu ernsthaften Erkrankungen.

Die Psychoanalyse hat den Zusammenhang zwischen vielen Problemen und der Lebensgeschichte aufgedeckt: Zum Beispiel in der Kindheit erlebte Erziehungsmaßnahmen durch Erwachsene – wie Schimpfen, Bestrafungen, Zorn und Ärger, Missbilligung oder gar dem Kind gezeigte Ablehnung wegen seines Verhaltens – führen dann oft zu Selbstvorwürfen und hinterlassen das beängstigende Gefühl, nun weniger (liebens-)wert zu sein.

Da in der Kindheit lange Zeit die Möglichkeit zu eigenem rationalen Bewerten einer Situation erst entwickelt werden muss, übernimmt es zwangsläufig das Wertesystem der Erwachsenen, und zwar so, wie es dieses gefühlsmäßig erlebt. Nicht selten bleibt dann das einmal akzeptierte – aber eigentlich fremde – Wertesystem ein Leben lang bestimmend für den Menschen.

Das als Kind erlebte, schmerzhafte Gefühl von Minderwertigkeit wirkt so – losgelöst vom ursprünglichen Erlebnis – als reine, emotional aufgeladene Bewusstseinsqualität beim inzwischen erwachsen Gewordenen weiter und belastet entsprechend seinen Selbstwert, sein Selbstvertrauen und seine Einstellung und sein Verhalten gegenüber sich selbst und der Welt.

Die Psychopädie zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie wissenschaftlich fundiert eine zuverlässige und leicht anwendbare Methodik zum Erkennen der in einem selbst wirkenden Muster und Prägungen anbietet. Sie enthält effiziente Techniken, um die gewünschten Veränderungen herbeizuführen.

Bei der Erarbeitung einer Zielvorstellung für eine angestrebte Veränderung oder Entwicklung verwendet die Psychopädie stets nur das, was der Betreffende selbst, seinem ganz persönlichen Antrieb entsprechend, erreichen will.

Wenn nun seine Zielvorstellungen schrittweise in Aktion, in Wirklichkeit umgesetzt werden, ist dies meist nicht so leicht, weil dafür meist lieb gewonnene, aber schädigende Gewohnheiten aufgegeben werden müssen, und Neuland oder lange verlassenes Land erobert werden will.

Die Psychopädie bietet deshalb einen entsprechenden Kurs- bzw. Beratungsrahmen, der den notwendigen Rückhalt bietet. Ausgehend von dem jeweils anvisierten Ziel jedes Einzelnen werden verträgliche, leicht umsetzbare Einzelschritte festgelegt, für die gezielte Übungen angeboten bzw. erarbeitet werden. Diese Übungen sind so gestaltet, daß jeder sie allein oder gegebenenfalls mit seinem Partner täglich bequem in seinen Alltag einbauen kann.

Eine solche Übung ist beispielsweise unser TrophoTraining.


Die ethisch-philosophischen Grundlagen der Psychopädie

Das Menschenbild der Psychopädie nach Dr. Udo Derbolowsky® basiert auf abendländisch-christlichem Gedankengut. Es wird am besten verständlich anhand des schon vor 3000 Jahren im dritten Buch Mose verkündeten und später auch von Jesus Christus als das höchste Gebot der Menschheit bestätigten Liebesgesetzes. Es lautet:

" Du sollst lieben Gott, Deinen Herrn, von ganzem Herzen, ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst. In diesen zwei Geboten hanget das ganze Gesetz." (Matth. 22, 37-40)

Es geht also bei diesem – von allen Weisheitslehren und Religionen der Welt respektierten - höchsten Gebot um drei Liebesinstanzen: GOTT – der Schöpfer von allem, als die höchste Instanz, sowie um ICH und DU mit jeweils gleicher Wertigkeit.

In der Gewichtung dieser drei Instanzen ist bedauerlicherweise im Laufe der letzten 2000 Jahre eine deutliche Akzentverschiebung eingetreten: Die Liebe zum Nächsten wurde immer stärker betont und letztlich zum eigentlichen Liebesziel erhoben. Ihr musste sich die Selbstliebe als "sündhaft" und unchristlich unterordnen. Die Liebe zu Gott wurde ersetzt durch Gottes-Furcht.

Möglicherweise als Folge zunehmender Distanz zu den Kirchen - und auch unterstützt durch die große Verbreitung von einseitig verstandenem Gedankengut der Esoterik – ist der heute überwiegend zu beobachtende Trend: Eigenliebe und Selbstverwirklichung ohne Rücksicht auf den Nächsten – und vielfach auch ohne Bezug zu einem Gott.

Diese Verschiebungen der im Liebesgebot empfohlenen Balancen hatten im Laufe der Geschichte, und so auch heute, ein jeweils entsprechendes ethisch-moralisches Wertesystem zur Folge, mit tiefgreifenden Auswirkungen auf die Gesellschaft und vor allem auch auf den einzelnen Menschen.

Oberstes Ziel psychopädischer Vorgehensweisen ist es daher, zunächst dem Ratsuchenden zu helfen, sich sein Verhalten im Umgang mit sich selbst bewusst zu machen, damit er dann wieder zu seiner ursprünglichen Balance von Selbst-Liebe, Nächsten-Liebe und der Liebe zu Gott finden kann.

Zur Verdeutlichung dieser Bezogenheiten verwendet die Psychopädie gleichnishaft das Bild eines dreischaligen Römischen Brunnens. Die Gewichtung der Verhältnisse wird in der Psychopädie am Bild einer Waage anschaulich gemacht.

Im Gleichnis vom Römischen Brunnen werden die 3 Schalen sinnbildlich als ICH, DU und GOTT angesehen und das unaufhörlich fließende Wasser als die Energie des Lebens, als die alles erfüllende Liebe unseres Schöpfergottes.

Bei der Betrachtung sieht man, dass die - von ihrer Größe her unbedeutendste, aber an erster Stelle stehende - ICH-Schale erst dann in die darunter liegende größere DU-Schale überfließen kann, wenn sie ganz mit Wasser (Liebe) gefüllt ist. Und nur über diese Schale, wenn sie durch Nächstenliebe gefüllt ist, fließt die Liebe wieder zurück zu GOTT, dem Ursprung und Ziel aller Liebe.

Im Bild der Waage werden ICH, DU und GOTT gleichnishaft auf andere Weise in Beziehung gesetzt. Die eine Schale steht für das ICH und die andere für das DU (damit ist alles gemeint, was nicht Ich ist). ICH und DU sind nicht direkt miteinander verbunden, sondern nur über den Waagebalken, dessen Drehpunkt zentraler Träger des Ganzen ist und der erst die Funktion des ganzen Systems ermöglicht. Er steht hier symbolisch für GOTT als dem gemeinsamen Bezugspunkt für alles.

Nur wenn beide Seiten gleich schwer, d.h. gleich "(ge)wichtig" und somit "gleich-gültig" sind und zugleich einen guten Bezug zur gemeinsamen höchsten Instanz haben, kann Balance entstehen, das heißt Harmonie und Frieden im Inneren des einzelnen Menschen und damit auch in der äußeren Welt.


Einsatzfelder der Psychopädie sind:

  • Zusätzliche Qualifizierung beispielsweise für Ärzte, Heilpraktiker, Lehrer, Pfarrer, Erzieher, Berater, Trainer usw.
  • Beratungsunterricht und Supervisionstätigkeiten (auch als selbständige Psychopäden), Tätigkeiten, die der Gesundheitsvorsorge und zur Rehabilitation dienen, Führungs- und Managementstätigkeiten und die Einbeziehung des psychomentalen Potentials im Bereich von Sport und Freizeitgestaltung.


Weitere Informationen zur Psychopädie finden Sie in dem Buch "Liebenswert bist Du immer"

» Bücher über Psychopädie